Grundsätzlich soll über die Elektromobilität nicht ein Anreiz zu noch höherer Verkehrsdichte erreicht, sondern die Ablösung der herkömmlichen Fahrzeuge angestrebt werden.

Um dem Leitgedanke der Nachhaltigkeit zu entsprechen, ist der für die Fortbewegung der Elektromobile notwendige Strom selbstverständlich über erneuerbare Energiequellen bereit zu stellen. Dafür sind primär Solaranlagen, aber auch Windgeneratoren geeignet. Diese können im Einzelfall im privaten Umfeld erstellt werden. Idealer wird wohl eine Beteiligung an grösseren Anlagen sein, die beispielsweise genossenschaftlich erstellt und betrieben werden.

Die Genossenschaft SolarMobilität steht für umweltbewusste Mobilität und ökologisch produzierten Strom. Die über sie bezogene Energie wird garantiert ökologisch produziert, stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen und bürgt für die Einhaltung strenger und umfassender ökologischer Kriterien.
Jedes Mitglied unterstützt mit der Zeichnung von Anteilscheinen diese Bestrebungen. Mit Ökostrom fördert die Genossenschaft die Energiewende und engagiert sich für den Klimaschutz. Damit soll unsere Versorgung unabhängig von Gas, Öl und Kohle werden, die unsere Umwelt belasten und das Klima schädigen.

Strom ist zwar physikalisch gesehen immer derselbe, auch wenn er aus ganz verschiedenen Quellen stammt und unterschiedlich produziert. Wird. Als Ökostrom gilt aber nur jener Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser, Wind, Sonne, Biomasse und Erdwärme stammt. In der Produktion ist auf die Natur Rücksicht zu nehmen und sind umfassende ökologische Auflagen einzuhalten. Unsere Quellen beschränken sich derzeit ausschliesslich auf Solaranlagen.

Die Wahl des Stroms für den Betrieb eines Elektrofahrzeugs ist entscheidend für seine Ökobilanz, also dafür, wie stark die Umwelt belastet wird. Wird für das Elektrofahrzeug Strom aus Kohlekraftwerken genutzt, ist dessen Klimabilanz ähnlich schlecht wie jene eines Benzin- oder Dieselmotors. Da im Schweizer Strommix auch Atomstrom und Importstrom aus fossilen Brennstoffen steckt, garantiert nur die Nutzung von Ökostrom die geringst möglichen CO2-Emissionen eines E-Mobils.

Elektrofahrzeuge sind klar klimaschonender als konventionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, die mit fossilen Brennstoffen (Benzin oder Diesel) betankt werden. Elektrofahrzeuge werden mit erneuerbaren Energien betrieben, sind energieeffizient und umweltverträglich, da sie geräuscharme sind und während der Fahrt keine Schadstoffe ausstossen.

Selbst wenn schon heute alle Autos in der Schweiz elektrisch betrieben würden, wären das nur rund zehn Prozent des Schweizer Stromverbrauchs. Noch sind E-Mobile ein Nischenprodukt, die problemlos mit erneuerbaren Energien versorgt werden können.
Mit dem kontinuierlichen Zubau weiterer Anlagen kann auch der zunehmende Bedarf abgedeckt werden.