Betrifft das Projekt den Bereich präventives Wirken mit Schwerpunkt Ökologie und Umwelt oder den Bereich solidarisches Wirken mit Schwerpunkt soziales Engagement?

Das Projekt mit Schwerpunkt Ökologie und Umwelt will eine konkrete Handlungsebene eröffnen, die Privatpersonen ebenso wie Unternehmen aktiv zur Umsetzung dringend notwendiger Massnahmen zur Energie- und insbesondere Verkehrswende im Rahmen des Klimaschutzes beschreiten sollen. Selbstredend handelt es sich hierbei auch um einen solidarischen Ansatz, da wir alle vom Klimawandel betroffen sind. Angestrebt wird mit diesem auf Nachhaltigkeit setzenden Projekt auch ein politisches Handeln, das Behörden und Verwaltung dazu animiert, endlich griffige Massnahmen zu beschliessen und durchzusetzen. Beginnend in Luzern werden diese Impulse idealerweise darüber hinaus weitere Kreise ziehen.

Was macht die Genossenschaft SolarMobilität?

Die Genossenschaft SolarMobilität (GSM) will den Anstoss zu einer nachhaltigen Veränderung der umweltbelastenden Mobilität in Luzern geben: Eliminierung der Emissionen (Luft, inbes. CO2, Lärm), Verbesserung der Lebensraumsituation, Beitrag zum Klimaschutz.Um einen hohen Beachtungsgrad und Multiplikatoreneffekt erreichen zu können, sollen in einer ersten Phase einerseits das Taxigewerbe und andererseits die Rollerfahrer zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge motiviert werden. Mit den damit zu gewinnenden Erfahrungen soll das Angebot in einer zweiten Phase sowohl auf Privat-Personenwagen wie allenfalls auf Mietroller ausgedehnt werden. Die GSM garantiert die Verfügbarkeit der benötigten erneuerbaren Energie (Solar, Wind) durch Kooperationen sowie geeigneter Fahrzeuge. Genossenschafter wird man gegen Zeichnung von Anteilscheinen.
ausführlicher Beschrieb: Elektromobilität in Luzern – Konzept (Februar 2019)

Welche nachhaltige Wirkung soll für die Region erzielt werden?

Angesichts der im Pariser Klimaabkommen eingegangenen Verpflichtung zur Reduktion der Treibhausgase sind massive Anstrengungen dringend geboten. Dabei sind der Energie- und insbesondere der Verkehrsbereich betroffen. Das Projekt soll dazu in Luzern (und als Pilotprojekt später sicher auch darüber hinaus) den Stein für eine umweltverträgliche Mobilität durch einzigartige Angebote ins Rollen bringen. Im Rahmen der GSM ist es jeder Person möglich, aktiv einen Beitrag zu einer nachhaltig verträglichen Mobilität zu leisten. Behörden und Verwaltung sollen über die private Initiative angestossen werden, dafür entsprechend günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Primär soll dies einerseits durch Förderbeiträge aus dem Energiefonds der Stadt und andererseits durch ordnungspolitische Massnahmen vorerst für E-Taxis, dann aber auch für alle Elektrofahrzeuge erfolgen. Dadurch wird eine öffentliche Dauerpräsenz des Themas zur Erreichung der Klimaziele gewährleistet, die die notwendige Verkehrswende einläuten soll.

Hat das Projekt ein gemeinnütziges Anliegen? Wenn ja, wie sieht dieses aus?

Mit der genossenschaftlichen Beteiligung an Anlagen erneuerbarer Energien (insbesondere Solar- und Windanlagen) wird die Basis für eine klimaneutrale Mobilität gelegt, die dazu animiert, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen. Mit der damit einhergehenden Reduktion der Emissionen (Luft und Lärm) wird eine dauerhafte Verbesserung der innerstädtischen Lebensraumsituation erreicht, die der gesamten Bevölkerung dient. Überdies erzeugt die Multiplikatorenfunktion der gekennzeichneten, auffälligen Fahrzeuge eine anhaltende Publikumswirkung. Dies wird auch einen spürbaren Beitrag zum Bewusstsein für die Notwendigkeit des Klimaschutzes leisten und als praktische Ergänzung zu den Informationen auf der speziellen Internetseite wirken.

Wie kommt der genossenschaftliche Gedanke in diesem Projekt zum Ausdruck?

Die GSM schafft Rahmenbedingungen, die für Genossenschafter einzigartig und unvergleichlich sind. Über Anteilscheine beteiligt sich der Genossenschafter an Anlagen erneuerbarer Energien und erhält die Möglichkeit, besonders preiswert ein Elektrofahrzeug zu kaufen, zu leasen oder später gar zu abonnieren. Dazu sollen Flottenrabatte und Pauschalangebote (Versicherung, Leasing usw.) beitragen, die aber nur Genossenschaftern offen stehen. So soll auch eine emotionale Bindung an die Philosophie der Genossenschaft entstehen, die sich konsequent für eine nachhaltige Entwicklung der Mobilität einsetzt.

Wie kann ich mich als Einzelperson engagieren ?

Alle umweltbewussten Personen, die eine solargestützte, klimaneutrale Mobilität anstreben und damit zur Verkehrswende beitragen möchten, sind aufgefordert, sich mit der Zeichnung von Anteilscheinen an der Genossenschaft SolarMobilität zu beteiligen. Damit kann aktiv ein Beitrag zu den Klimaschutz-Zielen des Pariser Abkommens geleistet werden. Den Genossenschaftern steht ein einzigartiges Produkt umweltgerechter Mobilität bereit.

Wie kann sich unsere Firma / unsere Organisation in diesem Projekt glaubwürdig und nachhaltig positionieren?

Der Firma / Organisation wird mit ihrem Engagement als Genossenschafter, Sponsor (oder beidem) ermöglicht, sich in diesem zukunftsweisenden und in Luzern beginnenden Projekt ideal und öffentlichkeitswirksam zu positionieren. Verbunden damit ist selbstverständlich deren Identifikation mit den Anliegen des Klimaschutzes und insbesondere der Notwendigkeit einer Verkehrswende. Dies ist im Rahmen dieses Pilotprojekts besonders bedeutsam und publikumswirksam, da einzigartig. Mit dem zu definierenden Engagement wird eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt. Über konkrete Leistungen und Gegenleistungen (Logo, Werbeaufschriften usw.) sind verbindliche Gespräche notwendig.