Um die Pariser Klimaschutz-Ziele erreichen zu können, sind insbesondere im Bereich Verkehr enorme Anstrengungen nötig. In vielen Ländern und Städten wird dies erfreulicherweise erkannt und traut man sich, Termine für das Ende der Verbrennungsmotoren zu setzen.

[Quellen: BfS 2018; www.eafo.eu; www.destatis.de].

Führend ist darin Norwegen– bereits heute sind 5,1% des Personenwagenbestands und 30,2% der Neuwagen elektrisch (BEV) motorisiert. Dort, wie auch in einigen Städten, beispielsweise Paris, Rom, Oslo werden bereits ab 2025 keine Fahrzeuge mit Benzin-, bzw. Dieselmotoren mehr zugelassen.

In Österreich liegt bei einer Neuzulassungsrate von 1,9% der derzeitige PW-Bestand bei 0,3% rein elektrisch. Das Land will ab 2030 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zulassen und bis 2050 die Mobilitätswende zur Klimaneutralität vollzogen haben. Dazu sollen infrastrukturelle Massnahmen (zB. Ladestationen) ebenso wie Fördermittel (zB. Kaufprämien) eingesetzt werden.

China will dasselbe Ziel bis 2040 erreichen. In der Millionenstadt Shenzhen, beispielsweise, fahren sämtliche über 17‘000 Busse des ÖV bereits elektrisch. Seit Anfang 2019 werden dort zudem nur noch elektrisch betriebene Taxis neu zugelassen.

Der Personenwagen-Bestand an reinen Elektrofahrzeugen in Deutschland liegt bei 0,18%, deren Neuzulassungen betragen 1,0%.

Die Schweiz verfügt über 0,42% batterie-elektrisch und 1,73% hybrid, bzw. plugin-hybrid (2,15% total) ausgestattete Personenwagen. Von den Neuzulassungen der Personenwagen sind nur 1,6% rein elektrisch ausgerüstet.

Karte © SUiS | Quelle European Alternative Fuels Observatory

Karte © SUiS | Quelle European Alternative Fuels Observatory


Den höchsten Bestand an rein elektrisch betriebenen Personenwagen (BEV) liegt bei 5,11% in Norwegen. Alle anderen Länder liegen unter 0,5% (!). Die „Spitzengruppe“ bilden Niederlande 0,47%, Island 0,45%, Schweiz 0,42%.

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Die weitaus höchste Rate neuzugelassener batterie-elektrisch betriebener Personenwagen weist Norwegen mit 30,2% aus. Alle anderen Länder verfügen über Zuwachsraten unter 5%, angeführt von Niederlande 4,2%, Island 4,1% und Portugal 2,0%.

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