Dafür gilt die Elektromobilität als zentraler Baustein eines nachhaltigen und klimaschonenden Verkehrssystems auf Basis erneuerbarer Energien. Der Einsatz von elektrisch betriebenen Motorfahrzeugen (Fahrrad, Moped, Roller, Personen- und Lastwagen sowie Bussen) auf den Strassen hat sowohl volkswirtschaftlich wie ökologisch grosse Vorteile. Da der Elektroantrieb einen markant höheren Wirkungsgrad ausweist als Verbrennungsmotoren, wird eine wesentlich energieeffizientere Fortbewegung möglich. 

Überdies erlauben einerseits die nahezu geräuschlosen Elektromotoren eine massive Reduktion der Lärmbelastung, und andererseits  – da keine Abgase anfallen –  führt ihr Einsatz zu einer signifikanten Verbesserung der Luftqualität. Beides sind wichtige Argumente zur Vermeidung von Gesundheitsschäden und zur Verbesserung der Lebensqualität.

Neu zugelassene Elektroautos von 2008 bis 2018 in der Schweiz

Schweiz: 2018 kam ein Elektroauto auf 439 Einwohner

Der Umstieg auf die emissionsfreie Elektromobilität verläuft nur sehr zögerlich. In der Schweiz stieg die Anzahl neu immatrikulierter Personenwagen seit 2008 von 24 auf immerhin 5‘411 Fahrzeuge im Jahr 2018, entsprechend 1,6%. Das bedeutet, dass auf 439 Einwohner ein Elektroauto kommt.

Die Liste der erfolgreichsten Marken führt Renault mit dem Zoe an und setzte mehr als doppelt soviele Fahrzeuge ab wie Nissan mit dem Leaf. Die Liste mit den erfolglosesten Typen führt ebenfalls Renault mit den Kangoo an.

Die erfolgreichsten Elektroautos 2018 nach Immatrikulationszahlen (Schweiz)

Die erfolglosesten Elektroautos 2018 nach Immatrikulationszahlen (Schweiz)